Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie - Sektion Nephrologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Unser Spektrum im Überblick

Hier finden Sie eine Übersicht zu unseren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.

Für die Diagnostik kommen etablierte und neueste Verfahren zum Einsatz:

  • Ultraschall- und Doppleruntersuchungen der Niere
  • Funktionsdiagnostik zum Säure-Basen-Haushalt und zu Veränderungen des Elektrolyt-Haushalts
  • Ultraschall-gesteuerte Nierenbiopsien (Befunderstellung in 24-48h durch Frau Professor Amann, Nephropathologische Abteilung, Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Komplexe Urinuntersuchungen zur Bestimmung der Ausscheidung von Kreatinin, Eiweiß, Salzen, fraktionelle Exkretionsraten und anderen Werten. Laborchemische Untersuchungen des Blutes und mikroskopische Untersuchungen des Urins
  • 24-Stunden Blutdruckmessung

Behandlungsspektrum:

  • Alle Formen von akuter und chronischer Niereninsuffizienz
  • Betreuung nierentransplantierter Patienten. Die Nierentransplantation ist der anzustrebende Ersatz der Eigennierenfunktion und sollte bei Eignung des Empfängers umgehend erfolgen. Die Vor- und Nachsorge erfolgt durch den Nephrologen und dem Transplantationschirurgen.
  • Betreuung von Patienten mit Autoimmunerkrankungen wie z.B. Systemischer Lupus Erythematodes, Morbus Wegener, Rheumatoide Arthritis u.a.
  • Ganzheitliche und individuelle Behandlung von Bluthochdruck
  • Diabetische Nierenerkrankungen
  • Thrombotische Mikroangiopathien
  • Elekrolytstörungen
  • Fehlbildungen und erbliche Nierenerkrankungen (z.B. ADPKD, ARPKD, MCKD, GCKD, Alport-Syndrom, Morbus Bourneville-Pringle, Fanconi-Syndrom, Morbus Fabry, alle MODY-Formen, Bartter-Syndrome)
  • Harnwegsinfektionen (z.B. Zystitis, Pyelonephritis, Abszesse), Steinleiden (Nephrolithiasis)
  • Glomeruläre Erkrankungen (im Rahmen von nephrotischen und/oder nephritischen Syndromen wie z.B. minimal-change GN, FSGS, IgA-Nephritis, membranöse GN, membranoproliferative GN)
  • Nierenerkrankungen im Rahmen von Systemkrankheiten (z.B. Systemischer Lupus erythematodes (SLE), Sklerodermie, diabetische Nephropathie, rheumatoide Arthritis, Amyloidosen, Cholesterinembolien, thrombotische Mikroangiopathien, Tumorlysesyndrom, multiples Myelom, Sarkoidose, hepatorenales Syndrom, ANCA-assoziierte Vaskulitiden (Morbus Wegener, mikroskopische Polyangiitis))
  • Pulmorenale Krisen bei z.B. Morbus Wegener, SLE, MPO-Vaskulitis, Churg-Strauss-Syndrom
  • Tubulointerstitielle Nephritiden und Nephropathien (z.B. medikamententoxisches Nierenversagen, hämorhagisches Fieber (z.B. Hantanephritis))
  • Nierenerkrankungen in der Schwangerschaft

Künstlicher Ersatz der Nierenfunktion

Ein Ersatz der Nierenfunktion ist durch die Hämodialyse und durch Medikamente, Erythropoietin und aktivem Vitamin D heute fast vollkommen möglich. Notfalldialysen können rund um die Uhr über unseren Dialysedienst eingeleitet werden.

Für die Nierenersatztherapie (Dialyse) stehen eine Reihe von Methoden zur Verfügung:

  • Hämodialyse (Bicarbonat-Dialyse), Hämofiltration, Hämoperfusion, Hämodiafiltration
  • Als Sonderform können Patienten mit Blutungsrisiko die heparinfreie Dialyse mit lokaler Citrat-Antikoagulation nutzen.
  • Alle Formen der Bauchfelldialyse

Blutreinigungsverfahren mit spezieller Indikation

  • Plasmapherese (unselektive und selektive Plasmapherese)
  • Hämoperfusion
  • Lipid-Apherese (LDL-Apherese)
  • Immunadsorption (OctoNova)
  • kontinuierliche Blutreinigungsverfahren (nur im Intensivbereich):
    • kontinuierliche veno-venöse (pumpengetriebene) Hämofiltration (CVVH)
    • kontinuierliche veno-venöse (pumpengetriebene) Hämodialyse (CVVHD)
    • kontinuierliche veno-venöse (pumpengetriebene) Hämodiafiltration (CVVHD)

Die Betreuung von dialysepflichtigen Patienten erfolgt in unserem Haus. Auch auf der Intensivstation ist die Dialyse gewährleistet. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik Nierenersatzverfahren.

 
Letzte Änderung: 21.04.2010, 17:44 Uhr
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