Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie - Sektion Nephrologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Rund um die Niere

Hier erfahren Sie Wissenswertes zur normalen Nierenfunktion, zum Nierenversagen, der Diagnostik und zu Nierenersatzverfahren einschließlich Transplantation.
Die gesunde Niere scheidet Giftstoffe und überflüssiges Wasser aus. Darüberhinaus hält sie viele Stoffe zurück, die der Körper für seinen Energiehaushalt, z.B. Glukose, und für die Aufrechterhaltung weiterer Stoffwechselfunktionen braucht. Hier sind vor allem Eiweiße und Elektrolyte (Natrium, Calcium) aber auch Vitamine zu nennen. Die Niere als Steuerorgan gibt Botenstoffe ("Hormone") ins Blut ab, die sie selber produziert oder aktiviert, Erythropoietin für die Hämoglobinsynthese, und Vitamin D für den Knochenaufbau. Weiterhin ist die Niere für den Abbau von Insulin und für die Eliminierung von Medikamenten wichtig.

Störungen der Nierenfunktion beeinflussen alle Organsysteme, weswegen der Niere eine zentrale Rolle im Stoffwechsel zukommt. Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die in der Niere ihren Ausgangspunkt nehmen bzw. viele Erkrankungen, die primär nicht mit den Nieren zu tun haben, aber diese sekundär schwer schädigen können. Die beiden Volkskrankheiten Bluthochdruck und Diabetes mellitus sind Beispiele für Krankheiten, in deren Verlauf die Nierenfunktion so schweren Schaden nimmt, dass letzten Endes nur noch Nierenersatzverfahren wie Hämodialyse und Bauchfelldialyse bzw. Transplantationen das Leben der Patienten retten können.

Sie können sich in dieser Rubrik zu den folgenden Schwerpunkten informieren:

  • Die Niere. Hier wird die normale Nierenfunktion beschrieben. Sie erhalten Informationen zu den wichtigsten Aufgaben der Niere.
  • Häufigste Nierenerkrankungen. Bluthochdruck und Diabetes mellitus sind die häufigsten Verursacher von Nierenschäden. Diesen Krankheitsbildern haben wir besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
  • Das Nierenversagen. Hier erfahren Sie Details zu akutem und chronischem Nierenversagen, zur Diagnostik und zur Symptomatik.
  • Vorbeugung und Behandlung. Das Nierenversagen wird meist nicht bemerkt. Erst kurz vor dem Totalausstieg der Nieren machen sich die meisten Probleme bemerkbar. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, die Niereninsuffizienz frühzeitig zu erkennen. Dann kann eine adäquate Behandlung das Nierenversagen zwar meist nicht stoppen, aber doch signifikant aufhalten.
  • Nierenersatzverfahren. Tritt doch das Totalversagen der Nieren ein, so ist ein Nierenersatz möglich. Die gebräuchlichsten Verfahren sind Hämodialyse und Peritonealdialyse. Über eine Nierentransplantation wird sogar ein fast normales Leben wieder möglich.
  • Nierentransplantation. Hier erfahren Sie alles zur Nierentransplantation. Immunsuppressiva und allgemeine Verhaltensregeln werden besprochen.
  • Der nephrologische Notfall. In zum Glück relativ seltenen Fällen kann die Nierenerkrankung in Tagen bis Monaten zum Totalverlust der Nierenfunktion führen, was auch lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Hier erfahren Sie Details zu möglichen Symptomen und verschiedenen Therapieformen.
 
Letzte Änderung: 20.11.2015, 12:18 Uhr
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